
Hören Sie auf, Geld für Ihre Pulverbeschichtungsoven zu verschwenden! Seien wir ehrlich: Die meisten Betriebe, die Pulverbeschichtungen anbieten, zahlen im Grunde genommen dafür, dass der ganze Bereich um den Ofen herum erhitzt wird. Es handelt sich dabei um riesige Konvektionsöfen, die viel Wärme verlieren – meistens wegen mangelnder Dämmung sowie veralteter Brenner. Wenn Sie es satt haben, dass Ihre Stromrechnungen ständig steigen, ist es an der Zeit, sich nach Infrarotlampen umzusehen. Der große Unterschied ist folgender: Bei Konvektionsöfen wird zunächst die Luft erhitzt, und erst anschließend wird das zu beschichtende Teil erwärmt. Das geht sehr langsam vor sich. Bei Infrarotlampen hingegen wird das Teil direkt erwärmt. Das ist eine völlig andere Art der Heizung. Achten Sie auf „Wärmeverluste“ Wenn Sie auf Infrarotlampen umsteigen, konzentriert sich eine Menge Wärme in einem kleineren Raum. Doch wenn die Wände des Ofens dünn sind oder die Dämmung im Laufe der Jahre geschwächt wurde, müssen die Lampen härter arbeiten, um die Temperatur aufrechtzuerhalten. Das kann dazu führen, dass die Lampen schneller kaputtgehen. Bevor Sie etwas ändern, überprüfen Sie unbedingt die Wände des Ofens. Sie sollten mindestens 100 mm Mineralwolle oder Keramikfaser als Dämmung verwenden. Falls es kühle Stellen oder Lücken gibt, beheben Sie diese zuerst. Andernfalls geben Sie nur Geld für etwas aus, was nicht richtig funktioniert. Geschwindigkeit bedeutet Einsparungen Der Vorteil von Hochleistungsinfrarotlampen ist, dass sie sehr schnell warm werden. Dadurch erreichen die zu beschichtenden Teile die notwendige Temperatur in kürzerer Zeit. Dadurch muss die Ofenhülle nicht so lange Wärme abgeben. Das bedeutet echte Einsparungen. Sie können mehr Chargen pro Tag bearbeiten und weniger für den Strom ausgeben. Ein Hinweis: Überprüfen Sie auch Ihre Elektrikpaneele. Infrarotlampen verbrauchen viel Energie, sobald man den Schalter betätigt. Wenn Ihre Sicherungen nicht für diesen Anstieg der Belastung geeignet sind, müssen Sie ständig die Stromversorgung neu einstellen. Das „Schattenproblem“ Infrarotstrahlung ist keine Magie – sie benötigt eine Sichtlinie. Im Gegensatz zu heißer Luft, die in alle Ecken vordringt, treffen die Infrarotstrahlungen nur dort auf das Objekt, wo sie es sehen können. Wenn es sich um ein komplexisches Teil handelt, bei dem es tiefe Vertiefungen gibt, können Sie es nicht einfach hineinlegen und darauf hoffen, dass alles gut wird. Es entstehen „Schatten“ – Stellen, an denen die Beschichtung nicht richtig aushärtet. Sie müssen daher sorgfältig darauf achten, wo Sie die Lampen platzieren. Wenn Sie diese strategisch platzierten Lampen mit einer guten Dämmung kombinieren, erhalten Sie jedes Mal eine gleichmäßige und professionelle Beschichtung auf dem gesamten Teil.